Ein Panorama für den Arbeitsalltag
Umgestaltung einer Büroeinheit
2025, Köln

In erster Rheinlage, dort wo sich die Stadt öffnet und der Blick unweigerlich über Wasser, Brücken und die Silhouette des Doms wandert, liegt eine Bürofläche, die sich selbstbewusst jeder eindeutigen Kategorisierung entzieht.
Sie dient als Raum, der Arbeit, Begegnung und Repräsentation ineinander verschränkt. Das Konzept der Innenraumgestaltung setzt dabei weniger auf Inszenierung als auf eine präzise Balance aus Offenheit und Intimität.
Das Herzstück bildet eine skulptural verstandene Küche als eingestellter Körper – mit großzügiger Insel und angeschlossenem Tisch. Sie wird zum sozialen Mittelpunkt, ein selbstverständlicher Anker im offenen Grundriss, der informelle Gespräche ebenso trägt wie kuratierte Zusammenkünfte.
Daran anschließend entfalten sich die Arbeits- und Besprechungsbereiche, die über großflächige Glaselemente flexibel miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden können. Wie verschiebbare Raumlagen erlauben sie unterschiedliche Grade an Öffentlichkeit – vom konzentrierten Einzelgespräch bis zur geöffneten Eventfläche.
Die Materialität bleibt bewusst zurückgenommen und warm. Holz, Naturtöne und fein gesetzte Oberflächen erzeugen eine Atmosphäre, die näher an einem hochwertigen Wohninterieur liegt als an der üblichen Bürowelt. Besonders die Schreinerarbeiten in dunklem Holz geben den Bürozonen eine ruhige, fast wohnliche Tiefe.
Ein Innenhof mit vegetativ skulpturaler Bepflanzung bringt Licht bis in die Tiefe der Fläche. Gleichzeitig bleibt der Blick nach außen stets präsent: auf den Dom, die Hohenzollernbrücke und das stetig bewegte Wasser des Rheins.
Den Abschluss bildet eine über die gesamte Rheinseite laufende Wintergarten- und Terrassenzone, die sich je nach Bedarf vollständig öffnen oder schließen lässt. Sie erweitert den Innenraum nicht nur physisch, sondern auch atmosphärisch – als Schwelle zwischen Stadt und Innenwelt.
Fotografie: Marie Kreibich

The View

Ein Panorama für den Arbeitsalltag
Umgestaltung einer Büroeinheit

Wohnbereich mit großzügiger Fensterfront und doppelgeschossigem Kamin in Galerie

Raum mit Rückgrat

Ein funktionaler, geschlossener Rücken bündelt Nebenräume, Stauraum sowie das maßgefertigtes Einbaumöbel aus Garderobe und Küchenzeile. Davor bildet der offene Bereich mit Kücheninsel, Esstisch und Lounge das Zentrum der Fläche. Zur Rheinseite hin öffnen sich die Räumlichkeiten schließlich großzügig zum Panorama und gewinnen an Weite und Helligkeit.

Gläserner Fassadenausschnitt mit Einblicken in den Wohnbereich und einem Wasserband im Außenbereich
Exklusiver Essbereich mit Blick in den Garten
Lichthof mit angrenzender Showgarage und einer Kragarmtreppe aus Naturstein

Offen für Austausch

Der angrenzende Meetingraum lässt sich bei Bedarf über faltbare Glasanlagen vollständig zum Gemeinschaftsbereich öffnen. So kann die Fläche ohne großen Aufwand bis auf die Terrasse erweitert werden und bietet auch für Veranstaltungen einen großzügigen räumlichen Zusammenhang

Rückansicht eines Einfamilienhauses mit grosszügigen Glaselementen und Besenstrichfassade
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»Entstanden ist eine Arbeitswelt, die den Gedanken des Empfangens räumlich übersetzt. Offen, wohnlich und bis ins Detail gedacht schafft sie den Rahmen für konzentriertes Arbeiten und eine besondere Qualität des Miteinanders.«

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Abgesenkter Wohnbereich mit natürlichen Materialien und einem doppelgeschossigen Kamin

Blickbezug

Der Blick wird zum festen Bestandteil des Raumerlebnisses. Dom, Hohenzollernbrücke und der stetig fließende Rhein bilden eine sich fortwährend wandelnde Kulisse

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